Safety Car

Das Safety Car ist eine Möglichkeit ein Rennen im Rundstreckensport nach einem Unfall zu neutralisieren. Es wird vorallem im Vierradsport eingesetzt. Jedoch auch im Langstreckensport bei Motorrädern kommt es zum Einsatz.

Bei Ausrufung der Safety Car Phase durch den Clerk of the Course zeigen alle Flaggenposten und falls vorhanden die Light Panels gelbe Flaggen und ein Board mit der Aufschrift „SC“. Ab dann gilt Überholverbot auf der gesamten Strecke.

Das Safety Car begibt sich auf die Strecke und fährt vor dem aktuell Führenden in etwas reduzierter Geschwindigkeit um das Feld einzufangen. Wenn das Feld hinter dem Safety Car ist, können Bergungs- und Aufräumarbeiten beginnen.

Wenn die Strecke wieder frei ist und das Rennen fortgesetzt werden kann erfolgt der sogenannte Restart. Das Safety Car schaltet an einer vorher definierten Stelle die Lichter aus. Das signalisiert den Fahrern, dass die Safety Car Phase endet. Der Führende kann ab diesem Zeitpunkt das Tempo bestimmen. Das Safety Car fährt in die Boxengasse und das Rennen wird mittels grüner Flaggen freigegeben. Das Überholen ist jedoch erst ab Start/Ziel wieder erlaubt.

In der Formel 1 wurde das Safety Car erstmals 1973 eingesetzt und 1993 offiziell eingeführt.

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